Yoga ist Tätigsein
Schöpfe das Wasser der Freude aus dem Brunnen der Göttlichkeit
Leben ist Freude!
Wohlfühlen
Sorge Dich nicht, lebe!
Der Titel des Buches von Joseph Murphy sagt aus, was Leben ist. Leben ist Freude! Die Gedanken verursachen und bestimmen unser aller Leben. Eine positive Lebenseinstellung, richtet unsere Sinne neu aus. Ein sorgloses Denken löst Sorgen. So wird Kapazität frei für neue Ideen. Es ist eine Bereinigung unserer Gedankenwelt, indem wir die Energie auf das Positive richten. Im Inneren liegt die Kraft! Jeder Kampf im Äußeren erzeugt neues Leid! Reaktion erzeugt Gegenreaktion. Unsere Welt besteht aus verdichteten Gedanken! Und der Denker ist Gott, wir sind Gott!
Wir erkennen in unserer deutschen Sprache den Zusammenhang zwischen den Wörtern Sarg und Sorge!
Aktion in Freude bringt Freude in der Reaktion! Dies ist das Gesetz der Resonanz.
In der Ruhe liegt die Kraft!
Beitrag zum Wohlfühlen
Lass los und werde frei
„Ich und mein“ sind die Ursachen alles Leids, sagt Buddha. Eine Seele, die sich mit ihrem Körper identifiziert und ihre Sinne wie Seile benutzt, um die Dinge dieser Welt dauerhaft an sich zu binden, fesselt sich selbst, bis er sich wie ein Kokon im Netz aus Fäden verwickelt! So wie eine Raupe durch diesen Vorgang zu einem Schmetterling reift, muss auch der Mensch die Erfahrung machen, seine Begrenztheit zu überwinden.
Ein weiser Mensch strebt nicht nach Besitz. Er besitzt bereits!
Die unbeherrschten Sinne des Menschen sind wie fünf wilde Pferde. Die Seele ist der Reisende im Wagen. Beherrscht die Intelligenz als Fahrer des Wagens die Zügel (den Geist), ist der Mensch frei von Anhaftung.
Ein Mensch ohne Erkenntnis seiner wahren Stellung wird im Ozean seiner Emotionen hin- und her-gerissen.
Gott schwebt über dem Wasser!
Jesus lief über das Wasser. Als Jesus mit seinen Jüngern in einem Boot saß, welches in einen Sturm zu kentern drohte, bekamen die Jünger Angst und glaubten sie würden untergehen.
Ja, auch der Mensch ist vom Strom der Emotionen hin- und hergerissen und glaubt so manches mal, in den aufgewühlten Gewässern seiner materiellen Welt unterzugehen.
Die Jünger vergaßen für einen Moment, das Licht, und das Leben, das mit ihnen im Boot (Körper) saß. „Warum fürchtet ihr Euch?“ war Jesu Frage.
Ein Mensch der eins mit dem Liebe-Willen Gottes ist, bleibt unberührt von den Wirren des irdischen Daseins. Er wird zu einem Beobachter, Schüler und Meister.
Es gibt eine lehrreiche Geschichte über einen Mönch, der sich auf dem göttlichen Pfad durch Anhaftung verlor.
Er ging hinaus in die Berge. Auf seinem Weg kam er an einen Fluss, der unüberwindbar schien. Er beschloss sich ein Floß zu bauen. Er fällte Bäume beschlug sie, schälte sie und band sie mit den Holzstreifen mühsam zusammen. Ein Prachtstück von einem Floß, bestens geeignet um den Fluss zu überqueren. Er ließ es ins Wasser und fuhr über die wogenden Wellen. Sicher am anderen Ufer angekommen, fragte er sich, was er nun mit diesem liebgewonnenen Wasserfahrzeug anstellen sollte? Sollte all die Mühe Umsonst gewesen sein? Verschiedene solcher Gedanken ließen ihm keine Ruhe. Er beschloss es auf seinen Schultern in die Berge zu tragen.
Diese Geschichte zeigt uns, dass unsere Lebensfreude durch Sinneslust und materielle Last gedrückt werden kann. Übertriebener materieller Besitz und nicht „Loslassen können“ führt zu Lebensmühe und Lebensmüdigkeit, zu einer Entfremdung der Lebenswahrheit.
Mit leerer Hand kommst du,
mit leerer Hand gehst du.
Und zwischen Nichts und Nichts
bist du verrückt genug zu glauben,
etwas zu besitzen.
OSHO
Wunsch und Handlung
KLIENTENSTIMMEN